Sicherheitshinterlegung von Mikroorganismen

Stämme, die bei der DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH zu Sicherheitszwecken hinterlegt werden, werden nicht in den DSMZ-Katalog aufgenommen und ohne schriftliche Aufforderung durch den Hinterleger nicht an Dritte abgegeben. Sicherheitshinterlegte Mikroorganismen bleiben Eigentum des Hinterlegers.

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Dr. Felizitas Bajerski,
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Dr. Kathrin Felsch
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Detailinformationen


• Alle Informationen in Bezug auf den Hinterleger und das hinterlegte Material werden streng vertraulich gehandhabt.

• Stämme, die bei der DSMZ zu Sicherheitszwecken hinterlegt werden, werden nicht in den DSMZ-Katalog aufgenommen bzw. online gelistet.

• Ohne schriftliche Aufforderung durch den Hinterleger erfolgt keine Abgabe an Dritte.

• Es steht dem Hinterleger jederzeit frei, die Sicherheitshinterlegung zu beenden und die DSMZ zur Vernichtung der gelagerten Kulturen aufzufordern.


Zur Hinterlegung nimmt die DSMZ biologisches Material auf, das entsprechend der Richtlinie 2000/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit der Risikogruppe 1 oder 2 zugeordnet wird. Falls die entsprechende Eingruppierung nicht bekannt ist, wenden Sie sich bitte an die DSMZ.

Gentechnisch veränderte Kulturen müssen in Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorschriften S1 oder S2 bzw. Klasse 1 oder 2 entsprechend dem Gesetz zur Regelung der Gentechnik bzw. der Richtlinie 2009/41/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung genetisch veränderter Mikroorganismen in geschlossenen Systemen zu bearbeiten sein. Detaillierte Angaben sind zwingend notwendig, um bei der DSMZ eine exakte Risikobewertung vornehmen zu können.

In jedem Fall muss es möglich sein, die hinterlegte Kultur ohne nennenswerte Veränderung durch Gefriertrocknung und/oder durch Lagerung in flüssigem Stickstoff aufzubewahren.

Bakterien- und Pilzkulturen sollten, wenn möglich, in Form von aktiv wachsenden Kulturen an die DSMZ geliefert werden (zwei separate Ansätze vorzugsweise in Röhrchen, nicht in Petrischalen).

Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Art der Hinterlegung nicht den Erfordernissen einer Patenthinterlegung genügt. Falls Sie zukünftig beabsichtigen sollten, die oben erwähnten Stämme im Rahmen eines Patentverfahrens einzusetzen, sollten Sie sich rechtzeitig - vor Einreichen der Patentanmeldung - mit der DSMZ in Verbindung setzen.

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