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Bundestagsabgeordneter Carsten Müller besuchte die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig

Am Dienstag besuchte der Bundestagsabgeordnete Carsten Müller die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH auf dem Science Campus Braunschweig-Süd.

Mit dem Wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ, Professor Dr. Jörg Overmann, besprach der Bundestagsabgeordnete unter anderem über die Aktivitäten aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der DSMZ im kommenden Jahr. Der Höhepunkt des Jubiläumsjahrs wird die Podiumsdiskussion "50 Jahre DSMZ: Life science in Braunschweig gestern, heute und morgen" mit bundes- und landespolitischer Beteiligung in Braunschweig sein.

Leukämie-Forschung an der DSMZ
Carsten Müller traf bei seinem Besuch auch mit Professor Dr. med. Hans G. Drexler zusammen. Der Leiter der 1989 gegründeten DSMZ-Abteilung Menschliche und Tierische Zelllinien informierte das Mitglied des Bundestags über die Leukämie-Forschung an der DSMZ und machte deutlich, dass menschliche Zelllinien, die Forscher rund um den Globus bei der DSMZ in Braunschweig beziehen können, für die pharmakologische Forschung wichtig sind. "Durch die Nutzung von Zelllinien in der klinischen Wissenschaft können Tierversuche verringert oder sogar vermieden werden.", erläuterte Professor Drexler.

Im Jahr 2019 begeht die DSMZ das 50-jährige Jubiläum
Die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH feiert im Jahr 2019 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Institut ist eine als gemeinnützig anerkannte Einrichtung öffentlichen Rechts und beschäftigt rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die DSMZ ist die weltweit vielseitigste Bioressourcensammlung. Die Sammlung umfasst mehr als 66.500 Bakterien-Stämme, bakterielle genomische DNA, Bakteriophagen, menschliche und tierische Zelllinien, Pilz-Stämme, Pflanzenviren sowie Antiseren und Protisten. Jährlich bestellen Wissenschaftler rund um den Globus 40.000-mal Bioressourcen bei der DSMZ in Braunschweig.

DSMZ-Pressekontakt:
Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0173 / 8530938
sven.david.muellere-mail trennerdsmze-mail trennerde

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologischen Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 66.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de