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Dr. Meina Neumann-Schaal von der DSMZ zur Vizepräsidentin gewählt

Gründung der Deutschen Gesellschaft für Metabolomforschung am Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS)

Die Biochemikerin Doktor Meina Neumann-Schaal vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Metabolomforschung (DGMet) und wurde am 14. Mai 2019 zur Vizepräsidentin der neuen Organisation gewählt. Weitere DGMet-Gründungsmitglieder sind Jennifer Kirwan vom Max-Delbrück-Centrum in Berlin, Karsten Hiller von der TU Braunschweig, Sven Schuchard vom Fraunhofer ITEM in Hannover, Jerzy Adamski vom Helmholtz Zentrum München und Sabine Metzger von der Universität Köln (im Bild von links nach rechts).

Die Deutsche Gesellschaft für Metabolomforschung widmet sich der Erforschung des Stoffwechsels (Metabolismus) und seiner Produkte. An der DSMZ leitet die Wissenschaftlerin die Nachwuchs-forschergruppe "Bacterial Metabolomics". Dr. Meina Neumann-Schaal gehört zur kleinen Gruppe von Forschern in Deutschland, die sich auf dieses spezielle Feld fokussiert haben. Das Leibniz-Institut DSMZ ist die weltweit vielfältigste Bioressourcensammlung und ein international anerkanntes Forschungs-institut auf dem Gebiet der Mikroorganismen und Zellkulturen. Der renommierte Mikrobiologe Prof. Dr. Jörg Overmann ist seit fast zehn Jahren Wissenschaftlicher Direktor der DSMZ, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Das Institut wird von Bund und Ländern getragen.

DSMZ-Pressekontakt:
Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
sven.david.muellere-mail trennerdsmze-mail trennerde 

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 69.701 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de   

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 95 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.000 Personen, darunter 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de