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Einladung zum Journalistenseminar "Bakterien und andere Mikroben können mehr als krank machen“

23. September 2019 in Braunschweig

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der DSMZ lädt die Stabsstelle Presse und Kommunikation des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig zum Journalistenseminar am 23. September 2019 ein. Das Journalisten-seminar steht unter dem Motto "Bakterien und andere Mikroben können mehr als krank machen" und findet auf dem Science Campus Braunschweig-Süd statt. Weitgehend sind Bakterien noch unbekannte Wesen. Weltweit gibt es mehr als eine Milliarde verschiedener Bakterienarten, aber davon sind weniger als ein Prozent bisher beschrieben. Nur 538 Bakterienarten sind Krankheitserreger. 80 Prozent aller beschriebenen Bakterien befinden sich in der DSMZ-Sammlung in Braunschweig und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung. Die DSMZ ist die weltweit umfangreichste Bioressourcensammlung und eine der größten Mikroben- und Zellkultur-Sammlungen auf der Welt.

Mikroben- und Zellkultur-Experten sammeln und forschen in Braunschweig
Neben der Sammlung und Archivierung von Bakterien, Viren/Phagen, Pilzen, Hefen und menschlichen sowie tierischen Zelllinien sind die DSMZ-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Forschung aktiv. Zu den Forschungsschwerpunkten auf dem Science Campus Braunschweig-Süd gehören Umwelt- und Agrarforschung, Pflanzenvirenforschung, Phagen- und natürlich auch Krebsforschung (Leukämie-Lymphomforschung). Ablauf des Journalistenseminars am 23. September 2019:

 9.30 bis   9.50 Uhr - Get together
 9.50 bis   9.55 Uhr - Begrüßung und Einführung, Sven-David Müller
 9.55 bis 10.40 Uhr - Leibniz-Institut DSMZ - 50 Jahre im Dienste der Mikroben und Zellen,
                                  Prof. Dr. Jörg Overmann
10.40 bis 11.25 Uhr - Mikroben können mehr als krankmachen - sie schaffen unsere
                                  Lebensgrundlagen und erhalten unsere Gesundheit,
                                  Prof. Dr. Yvonne Mast
11.25 bis 11.55 Uhr - Bakterien, die Plastik fressen, Schadstoffe und Öl unschädlich machen,
                                  Dr. Başak Öztürk

11.55 bis 12.45 Uhr - Gemeinsames Mittagessen

12.45 bis 13.30 Uhr - Pflanzenvirenforschung rettet Tomaten, Cassava und Oliven,
                                  Dr. Stephan Winter
13.30 bis 13.45 Uhr - Genom-Editing: Kartoffeln besser machen, Dr. Björn Krenz
13.50 bis 14.15 Uhr - Deutsches Zentrum für Infektionsforschung: Bekämpfung von
                                   Infektionskrankheiten - State of the art, Prof. Dr. Ulrich Nübel

14.15 bis 15.45 Uhr - "Biopause", Imbiss und "Erlebnisführung" (Blaualgen, die eigentlich
                                   Bakterien sind, Leuchtbakterien, Stickstofftanks und Einblick in die
                                   DSMZ-Schatzkammer mit 355.000 Ampullen voller Mikroben) durch das
                                   Leibniz-Institut DSMZ mit Interviewmöglichkeiten

15.45 bis 16.30 Uhr - Wann können Bakteriophagen gegen multiresistente Keime
                                   (Krankenhauskeime) eingesetzt werden?, Dr. Christine Rohde
16.30 bis 17.15 Uhr - Zellen im Mittelpunkt: Wie Krebs und speziell die Leukämie entstehen
                                   sowie behandelt werden können und Tierversuche durch Zelllinien
                                   ersetzbar sind, Prof. Dr. Hans G. Drexler

Am Journalistenseminar können maximal fünfzehn Journalistinnen und Journalisten kostenlos teilnehmen. Die verbindliche Anmeldung ist bis zum ersten September 2019 erforderlich. Die Verpflegung während des Seminars wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Übernahme der Fahrt- und Übernachtungskosten ist nicht möglich. Information und Anmeldung zum DSMZ-Journalistenseminar:

Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Sven-David Müller, DSMZ-Pressesprecher
E-Mail: sven.david.muellere-mail trennerdsmze-mail trennerde
Tel.: 0531 /2616-30

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 69.701 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 95 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de