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Politics meets Science: Landtagsabgeordneter Oliver Schatta besuchte Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig

Am siebten November diesen Jahres besuchte der Braunschweiger CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Schatta das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH auf dem Science Campus Braunschweig-Süd.

Im Rahmen seines Antrittsbesuchs gab ihm der Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ, Prof. Dr. Jörg Overmann, auch einen Einblick in die Welt der Mikrobiologie. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Zukunftsentwicklung und das Aufgabenspektrum des weltweit vielfältigsten Bioressourcen- Zentrums. Das Institut feiert im November 2019 sein 50jähriges Jubiläum.

Leuchtende und antibiotikaproduzierende Bakterien
Während seiner Führung durch die Labors des Instituts erhielt der Landtagsabgeordnete Schatta unter anderem die Möglichkeit, sogenannte Leuchtbakterien zu erleben und am Mikroskop antibiotikaproduzierende Bakterien zu beobachten. In seinem Gespräch betonte Oliver Schatta die Notwendigkeit des weiteren Ausbaus der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Wissenschaftsinstitutionen im Braunschweiger Land. Die von Professor Overmann vorgestellte deutliche Steigerung der Einwerbung von wissenschaftlichen Drittmittelprojekten und des Umfangs der durch die weltweite Zurverfügungstellung von Mikroorganismen und Zellkulturen an wissenschaftliche Institutionen erwirtschafteten Mittel, beeindruckten den Landespolitiker sehr.

Nachwuchsförderung und der Kampf gegen multiresistente Keime
Von besonderer Wichtigkeit am Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH sind die wissenschaftliche Nachwuchsförderung und vorhandene Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Lebenswissenschaften. Oliver Schatta liegt die praktische Umsetzung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen für die Umwelt (Stichwort Mikroplastik und Co) und die Gesundheit der Menschen am Herzen. In der Gesundheitsforschung ist die DSMZ-Arbeitsgruppe Klinische Phagen und Regulation unter der Leitung von Dr. Christiane Rohde ein Beispiel für den Weg von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung. Die DSMZ ist am Phage4Cure-Verbundprojekt maßgeblich beteiligt und legt den Grundstein für präklinische und klinische Studien sowie die Zulassung der Phagen-Therapie beispielsweise bei multiresistenten Krankenhauskeimen.

DSMZ-Pressekontakt:
Sven-David Müller 
Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531 / 2616-300
sven.david.mueller@dsmz.de

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologischen Ressourcen (Bakterien, Archaea, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 66.500 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de 

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de