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12.11.2021

Neue Präsidentin der TU Braunschweig besucht Leibniz-Institut DSMZ

Vielfältigste Bioressourcensammlung der Welt begrüßt Prof. Dr. Angela Ittel

Prof. Dr. Jörg Overmann, Prof. Dr. Angela Ittel, Bettina Fischer (von links nach rechts)

Prof. Dr. Jörg Overmann, Prof. Dr. Angela Ittel, Bettina Fischer (von links nach rechts)

Am Freitag, den 5. November 2021 besuchte die neue Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig, Prof. Dr. Angela Ittel, das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH auf dem Science Campus Braunschweig-Süd. Im Rahmen ihres zweistündigen Antrittsbesuchs informierte sich die TU-Präsidentin an der DSMZ über die Arbeitsschwerpunkte im Bereich Sammlung, Forschung und Services der vielfältigsten Bioressourcensammlung der Welt.

In einem Gespräch mit der dualen Geschäftsführung der DSMZ, Prof. Dr. Jörg Overmann und Bettina Fischer, und dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der DSMZ, Prof. Dr. Dieter Jahn (Geschäftsführender Leiter des Instituts für Mikrobiologie der TU Braunschweig), informierte sich die TU-Präsidentin über die grundlegenden Aspekte des Leibniz-Instituts und seiner Arbeit.
Es folgten Gespräche mit den Forschenden, die neben ihrer Tätigkeit an der DSMZ auch als Professorinnen und Professoren an die TU berufen sind: Dr. Yvonne Mast, Dr. Ulrich Nübel, Dr. Michael Pester (alle im Institut für Mikrobiologie) und Dr. Laura Steenpass (Zoologisches Institut).

Als Abschluss ihres Antrittsbesuchs an der DSMZ informierte sich Prof. Dr. Angela Ittel im Rahmen einer Führung verschiedene Bereiche wie beispielsweise die Kultivierung von Bioressourcen, die Sequenziereinheit und das vollautomatische Ampullenlager kennen. In diesem Lager werden viele der 79.000 Bioressourcen der DSMZ vorgehalten und von dort aus an Forschende in mehr als 80 Ländern weltweit abgegeben. 

 

DSMZ-Pressekontakt:
PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
Email: press(at)dsmz.de

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 79.000 Kulturen sowie Biomaterialien und hat knapp 200 Beschäftigte. www.dsmz.de  

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.500 Personen, darunter 11.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 2 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de