Die Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig stellt ihre Kommunikation strategisch neu auf. Die bisherige DSMZ-Stabsstelle „Presse und Kommunikation“ hat ab sofort die Bezeichnung „Stabsstelle Wissenschaftskommunikation“. Mit dieser Umbenennung trägt das international renommierte Bioressourcen-Sammlung der wachsenden Bedeutung einer transparenten, dialogorientierten und verständlichen Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse Rechnung.
Von Presse und Kommunikation zu Wissenschaftskommunikation
Die Aufgaben der DSMZ-Stabsstelle haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Neben der klassischen Medienarbeit stehen zunehmend der direkte Dialog mit der Öffentlichkeit, die digitale Vermittlung komplexer Forschungsthemen sowie die Beratung der Forschenden im Fokus. Der neue Name spiegelt diesen ganzheitlichen Ansatz wider. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der exzellenten Forschung an der DSMZ weiter zu stärken und wissenschaftliche Fakten in Zeiten von Desinformation noch zugänglicher zu machen. Die Vermittlung von Wissenschaft an die Gesellschaft ist heute wichtiger denn je. Die Stabsstelle Wissenschaftskommunikation wird noch gezielter Brücken zwischen unserer Spitzenforschung und der Öffentlichkeit bauen. Ziel ist es, komplexe Mikrobiologie und Zellbiologie nahbar und begreifbar zu machen. Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter bleibt die Stabsstelle weiterhin die zentrale Anlaufstelle für alle Anfragen zu Forschungsprojekten, Experteninterviews und Institutsnews. Die bekannten Kontaktdaten und Ansprechpersonen bleiben unverändert bestehen.
Die DSMZ ist die global vielfältige Bioressourcen-Sammlung
Das Leibniz-Institut DSMZ ist die vielfältigste Bioressourcen-Sammlung der Welt. Zum Spektrum der Sammlung gehören Bakterien, Hefen und Pilze, Pflanzenviren Bakteriophagen sowie menschliche und tierische Zellkulturen. Die DSMZ wurde vor fast 57 Jahren gegründet und ist ein weltweiter Dienstleister mit mehr als 13.000 Kunden in über 80 Ländern und stellt Mikroorganismen und Zellkulturen für die universitäre, außeruniversitäre und industrielle Forschung sowie hochspezialisierte Analysen in den Lebenswissenschaften zur Verfügung (https://webshop.dsmz.de/). Neben der Sammlungstätigkeit ist das Leibniz-Institut DSMZ in der Forschung aktiv (https://research.dsmz.de/group/DSMZ/general-info). Das Bioressourcen-Kompetenzzentrum beschäftigt rund 230 Mitarbeitende aus 18 Nationen und ist auf dem Science Campus Braunschweig Süd und in weiteren Außenstellen in Braunschweig und Bremen ansässig. Die DSMZ gehört seit 1996 zur Leibniz-Gemeinschaft.
DSMZ-Pressekontakt
PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
E-Mail: press(at)dsmz.de
Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 94.400 Bioressourcen und hat rund 210 Beschäftigte. www.dsmz.de
Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, vernetzen sich in übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, insbesondere mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf technologisch relevanter Forschung und aktivem Technologietransfer: Leibniz-Institute bringen innovative Entwicklungen gezielt in die Anwendung und fördern durch Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie die Umsetzung neuer Technologien in die Gesellschaft. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – unter anderem in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de
